Wie wird man morgens schneller wach

Morgens besser aufstehen

Wie wird man morgens schneller wach?

Das Aufstehen am Morgen – entweder es macht einem nichts aus und man steht gerne auf oder man hasst es wie der Morgenmuffel, der am liebsten, im warmen kuscheligen Bett liegen bleiben und vor sich hin schlafen möchte. Das bringt aber nichts. Im Gegenteil. Der Tag beginnt gesünder und stressfreier, wenn man dem inneren Schweinehund nicht nachgibt und gleich beim ersten Klingeln des Weckers aus dem Bett steigt.

Doch, wie schaffen es manche Leute nur, morgens frisch und fit auszusehen, während man selber kaum den Weg aus dem Bett findet?

Nicht weiterschlafen

Es mag schwer fallen, aber man sollte versuchen, wie ein Morgenmensch zu denken und zu handeln. Nicht die Schlummerfunktion drücken, wenn der Wecker klingelt. Man gerät erneut in einen Schlafzyklus. Das verwirrt Körper und Gehirn und es kann mehrere Stunden dauern, bis man die daraus entstehende Trägheit überwindet und sich endlich wach fühlt.

Rechtzeitig ins Bett gehen

Das Beste für Körper und Gesundheit ist, eine gewisse Schlafroutine zu entwickeln, d.h. jeden Abend zur gewohnten Zeit schlafen zu gehen und morgens zur gewohnten Zeit wieder aufzustehen. Hat sich der Körper mal daran gewöhnt, weiß er irgendwann von allein, wann es Zeit ist, wach bzw. müde zu werden. Im Allgemeinen helfen bestimmte Gewohnheiten am Morgen, alles schneller und dabei effektiver und weniger chaotisch zu erledigen.

Mit Licht und frischer Luft wach werden

Wir wissen alle, wie schwer es ist, gängige Strukturen zu ändern. Man kann dem Körper bei den Veränderungen helfen. Licht ist ein natürlicher Wecker, es sorgt dafür, dass sich die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin verringert. Auch frische Luft hilft. Öffnen Sie nach dem Aufstehen das Fenster und genießen Sie die angenehme Morgenluft (allerdings bei angenehmen und nicht bei eiskalten Temperaturen). Frische Luft vertreibt die Schläfrigkeit und versorgt das Gehirn mit Sauerstoff.

(Früh)Sport ist (kein) Mord

Sport ist wohl die schnellste und effektivste Möglichkeit, am Morgen wach und zu werden und zugleich fit zu bleiben. Ganz egal, ob Sie den Tag lieber mit einem Yoga-Training beginnen oder eine kurze Runde um den Block joggen. Kleine Krafteinheiten, entweder vor oder nach dem Frühstück machen Sie fit für den Tag und sind ein notwendiger Ausgleich zum stressigen Alltag.

Ein gesundes Frühstück

Anstatt mit einer schnellen Tasse Kaffee oder Tee morgens aus dem Haus zu eilen, wäre es besser, entgegen seinen Gewohnheiten, Zeit und Ruhe für ein gutes und vollwertiges Frühstück einzuplanen. Ob herzhaft oder süß, Müsli (kein Fertigprodukt, da zu viel Zucker) oder Obst. Um seinen Energiespeicher aufzufüllen und um gut gerüstet für den Tag zu sein. Wer generell nicht frühstückt, für den reicht ein Glas frisch gepresster Saft.

Schlaftipps für Schichtarbeiter

Gerade für Schichtarbeiter ist es wichtig, dass das Schlafzimmer ein schlaffreundlicher Raum ist. Dunkelheit und Stille sind ein unbedingtes Muss.. Damit Sie nach der Schicht gut schlafen können, müssen Sie schon während der Arbeit die Weichen stellen. Auch wenn es in den Morgenstunden gegen Schichtende schwer fällt: Spätestens 4 Stunden vor dem Schlafengehen sind koffeinhaltige Getränke tabu. Ebenfalls 4 Stunden vor dem Schlafengehen sollten Schichtarbeiter keine schweren Mahlzeiten zu sich nehmen, denn ein voller Magen stört den Schlaf. Besser ist eine kleine Mahlzeit kurz vor dem Schlafengehen, denn auch ein leerer Magen mindert die Schlafqualität. Manche Schichtarbeiter trinken zum Einschlafen Alkohol. Tatsächlich fördert Alkohol das Einschlafen, stört aber das Durchschlafen und belastet den Organismus, anstatt die Erholungsprozesse zu fördern.